Neue Wege

Lange habe ich ein Geheimnis darum gemacht, doch so einige haben schon seit längerer Zeit gemerkt, dass ich im Hintergrund gerade sehr beschäftigt bin. Ein paar ganz wenige waren sogar eingeweiht und haben mit mir gefiebert, mir gut zugeredet und ihre Unterstützung zugesagt. Tausend Dank dafür!
Jetzt ist der Punkt gekommen, an dem ich es öffentlich mache.


Wie ich schon an einigen Stellen geäußert habe, möchte ich den Schritt ins Self-Publishing wagen. Mit dem Gedanken habe ich schon seit einiger Zeit gespielt, die ersten Planungen liefen bereits, es steht sogar schon der Termin für das Cover etc. (was übrigens nicht wenig ausschlaggebend war, ich hatte die Idee für ein bombastisches Cover, von der ich auch Jaqueline Kropmanns begeistern konnte und wusste, das bekomme ich in einem Verlag so nicht). Ja, es wird B-O-M-B-A-S-T-I-S-C-H.
Doch irgendwie entwickelte sich daraufhin alles ein wenig weiter und ihr müsst mir wirklich glauben, das war wie ein Selbstläufer, auf einmal hatte ich die Verträge zu Aésha 2 und 3 aufgelöst und hab ähm, ganz zufällig dem Verlag das Cover zu Aésha 2 abgekauft.
Nun, Aésha 1 ist aber schon längst draußen und im SP sind die Formate anders und überhaupt ist das ja dann ganz schön verwirrend, dachte ich mir. Also sprach ich mit dem Verlag und handelte die Konditionen für den Rückerhalt der Rechte zum ersten Teil aus. Denn ich hatte Glück, die schon gedruckten Exemplare gingen langsam zur Neige und man hätte bald in den Nachdruck gehen müssen. Whaaat? Ja, richtig gelesen. Spannende Sache hier!
Was folgte, war dann jedoch noch einmal etwas Bangen, denn währenddessen änderte sich einiges intern im Verlag und ich hatte kurze Zeit schon alles davonschwimmen sehen. Ja, ich hatte sogar richtig Panik, denn die Zeit saß mir im Nacken. Warum? Weil es ganz furchtbar viele Sachen beim Selbstverlegen zu beachten gibt, wie zum Beispiel, dass man ja das Cover anpassen lassen muss, wenn sich die Maße ändern und das nur geht, wenn die Coverdesignerin gerade nicht in Babypause ist. Gleichzeitig hat man wie ich aber vielleicht noch nie einen Buchsatz gemacht und ist auf die Hilfe wunderbarer SP-Kollegen angewiesen (noch, ich will es unbedingt lernen), die aber selbst gerade veröffentlichen und nebenbei macht man aus dem selben Grund noch so schnell wie möglich ein Lektorat, weil die Kollegin dieselbe Designerin hat und auch rechtzeitig ihre Maße braucht und woahhh ein Nervenkrimi, ich sach euch dat. Also ich nehme mal an, ihr versteht nun, warum ich mich so rar gemacht habe auf den sozialen Netzwerken.
Aber … es ist geschafft! Die Verhandlungen sind abgeschlossen, der Satz ist neu gemacht, das Cover geändert, ich habe alles, was ich brauche, um das Buch allein rauszubringen.

Yes. Aéshas Reise geht im SP weiter. Diesen Monat noch bleibt sie bei Hawkify Books, denn noch könnt ihr sie nicht nur mit Kindle Unlimited, sondern auch mit Prime kostenlos auf Amazon lesen. Dann wird sie nach ein paar Tagen erst einmal verschwinden und für kurze Zeit nicht erhältlich sein, doch keine Panik, sie kehrt zurück, nur um ein kleines Logo leichter.
Was sich sonst noch ändert? Eigentlich kaum etwas. Das Taschenbuch vertreibe ich dann über BOD, sodass es weiterhin überall erhältlich sein dürfte. Es ist etwas dünner geworden, was allerdings nur an der neuen Schrift und dem neuen Satz liegt. Der Inhalt ist gleich geblieben.
Einziges Manko, das ich eben schon erwähnte: Es wird um 3mm kleiner und schmaler sein als die Hawkify-Version und ich weiß, dass das nicht alle toll finden werden. Das tut mir auch furchtbar leid, doch es lässt sich leider nicht umgehen. (Bitte, bitte verzeiht mir das!)

Doch ich bin nicht völlig aus dem Verlag ausgetreten. Der Dämonenprinz und ich bleibt bei Hawkify. Viele haben gefragt, wann ich davon den nächsten Teil rausbringe, aber ich bin ehrlich, ich weiß es noch nicht. Der Dämonenprinz war ursprünglich als Einzelband geplant und meine Beschäftigung während Aèsha Im Land des Waldes im Lektorat war. Mit der Lektorin war abgesprochen, mit dem zweiten Teil lieber noch zu warten, bevor ich den schreibe, falls sich etwas Grundlegendes ändert und so hatte ich die Zeit. Mit dem Erfolg des Buches hatte ich so nie gerechnet und klar, gibt es da noch mehr Ideen, doch ich möchte mich weiterentwickeln und auch was tolles abliefern, wenn ich ihn fortsetze. Könnt ihr doch verstehen, oder?
Zu meinen weiteren Projekten schweige ich weiterhin hartnäckig. Lasst euch überraschen 😉

Wer mir eine ganz ganz große Freude machen möchte, speichert diesen Monat noch seine Rezension zu Aésha ab, denn die werden leider alle verschwinden. Außerdem wäre es großartig, dem Buch nochmal einen guten Push zu geben, wenn es denn neu veröffentlicht wird. Geplant ist hierbei Mitte Juni.

Aésha Die Wächterin Isandoras wird sich zudem ein wenig verspäten, aber das hat einen ganz anderen Grund. Wie schon erwähnt, ist Jaqueline Kropmanns, die fantastische Coverdesignerin, in Babypause. Ganz bald gibt es ein kleines wundervoll süßes Ding, das ihre Aufmerksamkeit erfordert und ich denke jeder versteht, dass sie dann einige Zeit beschäftigt ist. Beschwerden prallen an der kalten Schulter ab, während ich glücklich das Baby knuddel, denn da sag ich euch ganz straight: Ist halt so. Als Selbstständige im Mutterschutz zu sein, ist sowieso schon nicht für alle selbstverständlich, da muss nicht noch Druck ausgeübt werden. Geplant ist das Buch nun also für August.

Alles Liebe

Eure Johanna

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