Um weit zu springen, muss man einen Schritt zurücktreten

Dieser Spruch stand auf dem Bildschirm in der U-Bahn, als ich tief in Gedanken versunken durch die Stadt fuhr, um mich mit meinem Vater zu treffen.
Das Grübeln kam nicht von ungefähr. Schon seit Tagen hatte ich eine Entscheidung zu treffen, die mir wie Steine im Magen lag. Ehrlich, ich weiß jetzt wie sich der Wolf gefühlt hat, nachdem er auf die sieben Geißlein stieß.
Nachdem ich vor einigen Monaten meinen Job verloren habe, wurmte mich mehr und mehr, dass ich mit meinem damals hart erkämpften Abitur nicht wirklich etwas angefangen habe. Umso mehr freute ich mich, als mir angeboten wurde, dass ich noch eine Ausbildung machen könnte. Sogar in einem Bereich, der mich wirklich interessiert und an den ich schon mehrfach ein wenig sehnsüchtig dachte. Eine Chance also, die ich nicht ablehnen sollte.

Doch es gibt einen Haken. Einen großen. Ich kann während der Zeit dieser Ausbildung aus finanziellen Gründen nicht im Selbstverlag veröffentlichen.

Das bedeutet im Klartext, dass ich derzeit noch nicht weiß, wie es mit Aésha weitergeht. Aésha 2 ist nahezu fertig geschrieben, doch ich könnte nicht genug Einnahmen behalten, um Aésha 3 mit einem Cover auszustatten und lektorieren sowie korrigieren zu lassen.
Die Reihe wird selbstverständlich weitergehen, nur kann ich noch nicht sagen wann und wo. Vielleicht muss ich sie hintenanstellen und werde erstmal anderes mit Verlagen veröffentlichen. Vielleicht finde ich auch einen, dem ich sie anvertraue. Ich kann es ehrlich nicht sagen. Aber Projekt Selfpublishing ist erstmal auf Eis gelegt.

Und eigentlich war ich schon richtig fertig deswegen, doch die Buchwelt hat mich komplett unerwartet wieder aufgerichtet.

Der Dämonenprinz und ich hat es auf die Shortlist des Skoutz-Awards geschafft

Nicht nur, dass mich so viele Leser, Blogger und Autorenkollegen auf Instagram bestärkt haben, den richtigen Weg zu gehen (ich danke euch von Herzen, ehrlich!) … Gleichzeitig erreichte mich auch noch die Nachricht, dass ‘Der Dämonenprinz und ich’ es beim Skoutz-Award ins Finale geschafft hat. *quietsch
Ich bin immer noch komplett geplättet. Ein weeenig habe ich die Vermutung, dass Flix die Wahl manipuliert hat, aber vom Skoutz kam bisher noch keine Meldung über schwarzen Glitzer, den man in dem Fall hätte finden müssen.
Als nächstes stimmen die Leser allein ab und entscheiden, wer mit einer der Trophäen aus Frankfurt zurückkehrt. Gönnen würde ich es allen!

Hier ist die gesamte Shortlist

Was Skoutz über den Dämonenprinzen sagt (geht auch nur ein bisschen runter wie Öl, ich sag´s euch)

Und ein Interview gibt´s auch noch

Jetzt schreibe ich erst einmal Exposés und Leseproben und überlege, wem ich sie schicke. Denn neue Geschichten sind bereits geplottet und neue Welten erschaffen, keine Sorge.

Ich hab noch ganz viel für euch.

Beitrag erstellt 10

Ein Gedanke zu „Um weit zu springen, muss man einen Schritt zurücktreten

  1. Natürlich ist es schade, falls Aesha erstmal nicht weitergeht, aber da musst du an dich und deine Zukunft denken und dir die Möglichkeit der Ausbildung nicht entgehen lassen. 🙂
    Wir werden als deine Leser auch noch warten können und freuen uns auf deine neuen Werke, egal wann diese erscheinen.

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